 | Leipziger-Leopardgeckos |
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Seit einiger Zeit züchte ich mir das Futter für die Leo`s selber heran. Mit den Argentinischen Waldschaben hab ich bisher viele Erfolge gehabt, deswegen möcht ich euch die Zucht dieser Art einmal genauer erklären, da sie echt sehr einfach ist.
Was man alles braucht: - eine große durchsichtige Plastebox (in meinem Fall ist sie B x L x H: 52cm x 37cm x 24cm) - Zeitungspapier - 4 - 5 große Eierkartonpaletten - mind. 100 adulte Agentinische Waldschaben
Das vorbereiten: In den Deckel der Plastebox kommen ganz viele Luftlöcher rein. Ich habe es vermieden auch in die Seiten Löcher zu bohren, weil ich die Sorge habe das die kleinen Winzlinge ausbrechen könnten. Auf den Boden das Zeitungspapier legen, dann die Eierkarton`s so anordnen das sie etwas klettern können. Dann die Schaben rein.

Die Schaben brauchen keine besondere Zuwendung. Meine Boxen stehen direkt an der Heizung, die im Winter immer läuft. So haben sie ihre nötige Wärme, sie legen schneller die Baby`s ab und die Baby`s wachsen schneller. Sie brauchen kein besonderes Substrat zum ablegen der Baby`s, da sie sie lebend zur Welt bringen. Im Durchschnitt sind das zwischen 15 und 30 Stück im Monat.

Der Zuchtsatz sollte aus mehr Weibchen als Männchen bestehen. Bei mir liegt das Verhältnis bei 1 (Männchen) :3 (Weibchen). Das reicht vollkommen aus. Die ersten paar Wochen tat sich gar nix. Jetzt habe ich zwischen 500 und 800 Baby`s, die rasch wachsen. Viele habe ich natürlich schon verfüttert. Die Baby`s werden immer beim kompletten sauber machen aussortiert. Können aber auch bei den Eltern bleiben, werden in der Regel nicht gefressen. Ist nur immer praktischer nach Größe sortiert zu haben.
 Die Schaben hocken immer beieinander wie man sieht. Deswegen ist es im Grunde kein Problem wenn so viele in einer Box drin sind. Trotzdem werd ich die nächsten Tage mal ein paar größere kaufen, da die Baby`s ja wachsen.
Mein Zuchtsatz besteht aus ca. 70 Tieren weil ich zum Anfang viele Männer verfüttert habe. Die erkennt man im übrigen an den Flügeln. Die Männer haben Flügel (welche sie nicht nutzen - keine Sorge). Ebenso können sie nicht, wie andere Schabenarten, an glatten Wänden hoch krabbeln, so das ein ausbrechen fast unmöglich ist.

Die Boxen mache ich einmal im Monat sauber (reicht vollkommen aus) und die Tiere bekommen alle 3-4 Tage frisches Obst und Gemüse, wo auch gleich mit gelüftet wird.

Fazit: Die Schabenzucht ist eine schnelle und kostengünstige Futtertierzucht. Man hat alle Tiere in verschiedenen Größen da. Wer also seinen ekel und die Angst überwinden kann, soll es ruhig versuchen. Sie machen nicht viel Arbeit.
Bei Fragen, immer her damit!
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